Infrastruktur, Versorgung und Mobilität der Zukunft

10.02.2019

In Zukunft werden sich Infrastruktur, Mobilität und Versorgung ändern. Dabei werden außerstädtische Gebiete zunehmend abgehängt oder nur sehr aufwendig angeschlossen bleiben. Dieser Trend ist bereits jetzt auch bei uns erkennbar - bspw. bei der Internetanbindung in Gladowshöhe. Nicht innerstädtische Gebiete sind bereits heute unzureichend mit Internet, ÖPNV, Abwasser usw. versorgt. Staatliche Eingriffe zur Nachbesserung haben nur Einmaleffekte. Das Problem der Mangelversorgung wird aber künftig bei jeder technischen Modernisierung auftreten, ja sogar noch verschärft. Die Stadt muss hier klug und vorausschauend planen. Der B-Plan muss diesbezüglich nachhaltig sein. Wir dürfen die ländlichen Regionen nicht abhängen und müssen die vorhandenen Ortsteile stärken.

Bei Schließung von innerstädtischen Baulücken fährt bspw. die Müllabfuhr die gleiche Runde wie schon immer, braucht wegen der höheren Anzahl an Abfalltonnen lediglich um einiges länger. Die daraus resultierende Teuerung wäre marginal und würde durch die Neukunden vollends aufgefangen. Anders bei außerstädtischen neuen Entsorgungsrouten. Diese werden die Entsorgungspreise drastisch steigen lassen. Auch der Busverkehr kann bereits heute kaum den kleinstädtischen Bereich hinreichend abdecken, was vorallem unsere Großeltern spüren. Dies wird in Zukunft von wachsender Bedeutung sein und kann nur gelingen, wenn Ansiedlung den jetzigen Bedarf stärkt, nicht aber wenn Neusiedlung einen neuen, weiteren Bedarf schafft, der dann ebenfalls nicht angefahren wird. Man bedenke - Steuergelder für die Bezuschussung von ÖPNV, Ver-  und Entsorgung sind endlich.

Blumenthal

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