Mit uns geht es voran!
„Wir werden um die Macht in Brandenburg kämpfen, wenn 2019 die Landtagswahlen ausgerufen werden. Wir sind gut vorbereitet. Im Herbst werden wir unser Programm vorstellen. Und dann werden wir die Kommunal-, die Europa- und schließlich die Landtagswahlen gut organisiert und geschlossen in Angriff nehmen“, sagte Senftleben bei einer Diskussion im Fredersdorfer FloraHotel.
„Wir lassen niemanden im Zweifel darüber, dass wir die Wahlen gewinnen wollen. Wir treten an, um in Brandenburg die führende politische Kraft zu werden. Wir setzen auf das Vertrauen der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Wenn wir mehr im Lande erreichen wollen, müssen wir noch mehr auf die Leute zugehen, sie für uns einnehmen. Es muss uns gelingen, die vielen, die von der Jahrzehnte währenden SPD- Politik im Lande enttäuscht sind, mitzunehmen und mitzureißen.
In Deutschland,auch in Brandenburg sind nicht wenige Menschen trotz wirtschaftlich stabiler Verhältnisse unzufrieden. Denen müssen und werden wir glaubhaft machen, das wir das Land anders regieren, tatkräftiger und zielstrebiger modernisieren wollen. Wir werden alle einladen, um zu zeigen, wie wir Christdemokraten sind und wie wir die Interessen des Landes und seiner Bürger durchsetzen werden. Uns ist klar: Wenn wir die Macht wollen, dann nicht mit halber Kraft.Wir brauchen jeden“, so der Appell des CDU- Vorsitzenden.
Danach entwickelte sich eine temperamentvolle Debatte, in der die alltäglichen Probleme der Menschen teils sehr heftig diskutiert wurden. Hartnäckig kritisiert wurden die Erwägungen von Senftleben, wie er sich nach den Wahlen um Koalitionspartner kümmern wolle. Verbreitet wurde der Standpunkt vertreten: Links geht nichts und mit der AfD schon gar nicht. Schließlich überwog an diesem Abend die Ansicht: Wenn wir, was wir ja anstreben, stärkste Partei in Brandenburg werden, dann haben wir das Mandat zur Regierungsbildung und müssen als Demokraten mit jedem reden. Ob wir uns allerdings schon heute zu Wunschpartnern äußern sollten, das sollte mit der gebotenen Zurückhaltung behandelt werden.
Nicht zuletzt gab es auch eine streitbare Debatte zur Flüchtlingspolitik, die in dem vielfach geäußerten Wunsch gipfelte, man möge endlich Ordnung und Berechenbarkeit herbeiführen und den Menschen die Angst nehmen.
12.06.2018, ml